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Die Agrippinawerft 22 – Unsere Büro-Heimat

Veröffentlicht am: 7. September 2018

Der Großteil unserer 2001 begonnenen Firmengeschichte ist untrennbar mit der Agrippinawerft 22 verbunden. Seit 2009, also seit nunmehr fast 10 Jahren, sitzt crossconsulting gemeinsam mit people to business im Rheinauhafen. An diesem Standort sind wir konstant gewachsen: Seit 2016 ist crossbuilders an Bord, seit 2017 crossventures/ DvH Ventures und seit 2018 der BankingClub. Dabei sind wir auch konstant räumlich gewachsen: Bis 2016 waren wir von der 8. und 11. Etage zu finden, seit 2017 auch in der 7. Etage.

Dabei sind wir sehr stolz auf unser Hauptquartier im Rheinauhafen. Unser Bürogebäude, das sogenannte „Silo 23“ mit dem Hafenkran „Dicker Herkules“ davor, liegt direkt neben dem „Siebengebirge“ und ist für uns mehr als nur ein Bürostandort.

Das Büro im Herzen eines der aufregendsten und schönsten Teile Kölns ist für uns nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern der Ort, an dem wir crossies zusammenkommen und uns austauschen.

Gerade im Kontrast zu unserer, oft reiseintensiven Projekttätigkeit, stellt das Büro im Silo mit seinem unverwechselbaren Blick über den Rhein und weite Teile Kölns, einen gleichsam schönen wie erdenden Gegensatz dar. Auch wenn wir für unsere Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs sind, ist Köln für uns ein regionaler Anker und Heimat. Passend dazu ist unser Hauptquartier von Weitem sowohl von der westlichen als auch von der östlichen Seite durch das orange „crossconsulting-X“ auf den Dachterrassen in der 8. Stock weithin sichtbar.

Dabei ist die Geschichte des Rheinauhafens zu Köln schon alleine einen Artikel (und natürlich einen Besuch) wert!

Heute ist der Rheinauhafen vor allem als Flaniermeile, Yachthafen, exklusiver Bürostandort und Nobelviertel bekannt und wird durch markante Bauwerke, wie die Kranhäuser geprägt.

Neben den Kranhäusern gibt es noch viel mehr (teils weniger bekannte) Sehenswürdigkeiten: So zum Beispiel das Schokoladenmuseum, das Deutsche Sport- und Olympia-Museum, die Wurstbraterei aus dem Kölner Tatort, einen Hafenweihnachtsmarkt oder die mit einer Länge von 1.600 Metern längste Tiefgarage Europas.

Früher gab es am Rheinauhafen zu Köln zwar ebenfalls ein reges Treiben, jedoch viel weniger Glanz und Eleganz. Schon im Mittelalter, die Aufzeichnung gehen bis in 16. Jahrhundert zurück, spielte der Rheinauhafen auf der Halbinsel „Werthchen“ eine wichtige Rolle für die Stadt Köln. Auch wenn bereits 1812 der Grundstein für den Kölner Hafen gelegt wurde, dauert es bis zum Baubeginn im heutigen Rheinauhafen noch bis 1891. Hierbei sollte der Hafen nach einem aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangenem Plan bebaut werden. 1898 wurde dann der neue Rheinauhafen mit Gleisanschluss und modernsten Hafenanlagen eröffnet.

In der Folgezeit entwickelte sich der Rheinauhafen zum wichtigsten Hafen Kölns und weitere, bis heute formprägende, Gebäude wie das „Siebengebirge“ (1940) wurden errichtet. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb der Rheinauhafen noch bis 1951 der wichtigste Hafen Kölns. Im Folgenden verlor er jedoch aufgrund des Ausbaus anderer Häfen in Köln (Mülheim, Deutz, Niehl I/ II) diesen Status.

Danach erfreute sich der Hafen nur noch geringer Bedeutung und Beachtung und zerfiel zusehends. Zwar wurde schon in den 1970er Jahren über eine bevölkerungsfreundliche Nutzung nachgedacht, es dauerte jedoch noch fast 30 Jahre bis zum Start der Renaissance des Rheinauhafens. 2001 wurde der Hafenbetrieb, der nur noch sehr gering vorhanden war, eingestellt und 2003 ein rechtskräftiger Bebauungsplan verabschiedet. Demnach sollten architektonisch anspruchsvolle Neubauten und aufwändig restaurierte Altbauten eine kulturelle und gastronomische Nutzung des Areals möglich machen.

2003 eröffnete die Tiefgarage als erstes Bauwerk im neuen Hafen, weitere Gebäude, wie „unser“ Silo im Jahr 2007, folgten.

Der Rest ist Geschichte – und wir sind seit 2009 stolzer Teil davon!

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